Ein hartes Stück Arbeit

Ein hartes Stück Arbeit

November 10, 2014 0 Von Bastian Winkler

war die vergangene Heimpartie gegen den ASV Dachau.

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Dabei sah es zu Beginn gar nicht danach aus. Dank einer konzentrierten Abwehrleistung und schnellem Umschaltspiel zog man mit 8:2 davon. Über 11:4 und 14:5 dominierte man in der ersten Halbzeit die Dachauer nach Belieben. Lediglich die Chancenverwertung ließ deutlich zu wünschen übrig und so ging man “nur” mit 19:11 in die Halbzeit.

Doch wer jetzt bereits Jubeltänze in der Halbzeitpause erwartete lag komplett falsch. Zu beeindruckt war man von den bisherigen Dachauer Saisonleistungen (insbesondere gegen den MTV Ingolstadt). Der ASV ist schon lang nicht mehr die biedere Altherrentruppe für die man sie mal gehalten haben mag. Viele neue junge Gesichter, inklusive zahlreicher Eigengewächse aus der A-Jugend, machen die BOL-Reserve zu einem ernst zu nehmenden Aspiranten um den 2. Tabellenplatz.

Und das bewiesen sie in Durchgang zwei. Während die Echinger weiterhin Großchancen am Fließband versiebten oder am hervorragend aufgelegten Gästetorwart scheiterten, schlichen sich zahlreiche Unkonzentriertheiten im Deckungsverbund ein, die phasenweise sogar vor dem starken Torhüter-Duo nicht halt machten. So schmolz der Vorsprung bis zur Mitte der 2. Halbzeit auf 5 Tore (25:20). Drei Verworfene Großchancen hintereinander führten dann 1,5 Minuten vor Schluss noch dazu einen sicher geglaubten Sieg in den eigentlich erwarteten Krimi zu wandeln, als Dachau von 28:24 auf 28:26 verkürzte.
Allerdings behielt die junge Echinger Truppe nun die Nerven und nutze die offene Deckung der Dachauer zu zwei weiteren Toren und dem verdienten 30:26.

 

Trotz der Stärke des Gegners darf man als selbsternannter Aufstiegskandidat einen so hohen Vorsprung nicht dermaßen herschenken und muss dann noch dominanter auftreten.
Insgesamt gilt es die zweite Halbzeit abzuharken und die positiven Ansätze der ersten Halbzeit auszubauen, so dass die kommenden Partien nicht unnötig zu engen kräfteraubenden Duellen werden.

Vielen Dank für die dem Topspiel würdige Leistung des Schrobenhausener Gespanns sowie dem immer fairen Gegner und vor allem dem Wahnsinns-Publikum, das bewiesen hat, dass es nicht nur bei Spielen gegen den Tabellenführer die Halle zum Beben bringt