Damen ohne Biß gegen die DJK 13:14 (7:10)

Oktober 27, 2014 0 Von Bastian Winkler

Es war absolut keine glanzvolle Vorstellung der Mannschaft gegen die DJK Ingolstadt und besonders die erste Hälfte des Spieles war absolut nicht nach dem Geschmack des Trainers. Die Mannschaft hat es versäumt von der ersten Minute an mit dem Kopf beim Spiel zu sein und wirkte in vielen Situationen wie gelähmt. Besonders nach dem Auftritt gegen Metten war dieser Auftritt absolut unerklärlich.
Die Quittung folgte mit einem 3:8 Rückstand den zwar die Mannschaft noch bis zur Halbzeitpause auf 7:10 verkürzen konnte, aber bis dahin in keiner Phase Kontrolle über das Spiel erlangte.
Die zweite Spielhälfte verlief hier schon deutlich besser. Die Mannschaft wirkte wacher und die defensiv orientiertere Abwehr lud den Gegner zu ungenauen Rückraumwürfen ein, die die Mannschaft nicht konsequent nutzen konnte. Viel zu oft fehlte es an der Präzission der Pässe in die erste Welle und zu selten wurde die zweite Welle ordentlich bis in die Nahwurfzone vorgetragen und hatte somit verpasst, das Spiel frühzeitig für sich zu entscheiden.
Nach 17 gespielten Minuten in der zweiten Hälfte stand es letztendlich nur 12:10 für Eching. 17 Minuten ohne Gegentor!!! Jedoch die vielen vergebenen Möglichkeiten zehrten an den Nerven und beim Stande von 13:13 war es wenigstens noch möglich einen Punkt mitzunehmen. Daß die DJK mit dem Schlusspfiff noch das 13:14 erzielte paßte allerdings genau zum Spiel.

Der Trainer ist mit der gezeigten Leistung absolut unzufrieden. „Es sind immer die gleichen Themen die im Training trainiert und im Spiel angesprochen werden, dennoch können oder wollen einige dies nicht verinnerlichen. Wir müssen dizipliniert und konzentriert an den Punkten arbeiten die wir falsch machen und das Mannschaftsspiel verbessern. Die Spieler haben zur Zeit nicht die Geduld ein durckvolles Spiel aufzubauen und nehmen durch ihre kopflosen Aktionen jegliche Dynamik aus dem Angriff. Ebenso verhält es sich im Spiel aus der Abwehr heraus. Statt klare Pässe und öfters die zweite Welle bis zum Ende zu spielen, versucht man zu oft riskante und nicht kontrollierbare Anspiele auf die erste Welle. Diese Spielweise muss endlich aufhören, sonst werden wir nie von unserer Abwehr profitieren können. Die Mannschaft hat enormes Entwicklungspotential, da hilft es mir nicht wenn man zarghaft in die Spiele geht und an alte Muster festhält!”