ENDLICH WIEDER HANDBALL – der erste Heimspieltag nach langer Coronapause steht an:

Am Samstag den 02.10. geht es endlich wieder los mit Handball in der Echinger Dreifachturnhalle. Zwar umfasst der erste Heimspieltag „nur“ zwei Spiele. Diese haben es jedoch in sich.

Zunächst heißt es ab 14.15 Uhr: „Who let the (Under-) Dogs out“?

Die „Schleching Underdogs“ sind eine ganz frisch erforschte Spezies Handballer. Sie treten meist im Rudel auf und zeichnen sich durch Teamgeist und Siegeswillen aus. Im ersten Spiel geht es in der Landesliga gegen den ASV Dachau.

Wie sicherlich viele bereits wissen, besteht unsere männliche A-Jugend in diesem Jahr aus einer Mischung aus dem SC Eching und unserem Nachbarverein TSV Schleißheim. Viele Alteingesessene beider Vereine standen diesem Projekt bestimmt skeptisch gegenüber, dürfen wir uns doch in dieser Saison auf zwei sicher hart umkämpfte BOL-Derbies der Männermannschaften freuen J.

Mittlerweile konnten viele Zweifler überzeugt werden und nach einem ersten „Beschnuppern“ zu Beginn des Sommers hat sich ein Rudel geformt, das nicht nur beim Teambuilding außerhalb der Halle eine gute Figur macht. Seit den Sommerferien läuft auch in der Halle vieles zusammen und nach Kantersiegen in Testspielen gegen die HSG Neufahrn-Freising und den TSV Dachau 65 (beide ÜBOL) konnte beim Trainingslager in Bad Tölz am Zusammenspiel in Angriff und Abwehr gefeilt werden. In den beiden dort angesetzten Testspielen konnte die Mannschaft mit zwei weiteren ungefährdeten Siegen gegen den TSV Partenkirchen (ÜBOL) und dem TSV Vaterstetten (Landesliga) überzeugen und demonstrierte dem Trainerteam eindrucksvoll, dass die Trainingsinhalte aus dem Trainingslager auch im Spiel umgesetzt werden können.

Das Team von Jenny, Steffi und Thomas freut sich auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison in der Landesliga Süd-West mit spannenden Spielen.

Die Heimspiele des Teams werden sowohl in Eching wie auch in Schleißheim  stattfinden, so dass alle Fans dieser tollen Truppe auf ihre Kosten kommen. Deshalb heute schon der Aufruf an das Echinger Publikum das Team auch bei den Heimspielen in Schleißheim zu unterstützen. Gleichzeitig freuen wir uns natürlich auch auf zahlreiche Schleißheimer Unterstützung in der Echinger Dreifachturnhalle.

Wo die Reise in der Tabelle hingeht, kann in den aktuellen Zeiten wohl niemand sagen. Denn so wie, die diversen Lockdowns und sonstige Coronaeinschränkungen Lücken in den Schleißheimer- und Echinger Handballreihen hinterlassen haben, wird das vermutlich auch bei unseren Kontrahenten der Fall gewesen sein?! Um es in der Sprache der „Underdogs“ zu sagen, eines ist dennoch sicher: Wir haben mal so richtig Bock darauf, dass es nun endlich losgeht und wir in einem neuen tollen Team nun endlich in die Saison starten können. Das Team wird sicherlich alles raushauen um die ersten beiden Punkte in heimischer Halle zu behalten. Und es wäre mal so richtig geil, wenn wir das in einer gut gefüllten und lautstarken Dreifachturnhalle machen könnten!

Um 16.15 Uhr startet dann auch die erste Herrenmannschaft in die neue Saison. Als Gast dürfen wir die HG Ingolstadt in Eching begrüßen.

Auch im Männerteam von Trainer „Beppo“ Monz hat sich einiges getan.

Mit Werner Klein verliert das Team seinen langjährigen „Strippenzieher“ auf Rückraum Mitte und eine sehr wichtige Integrationsfigur, die auch außerhalb des Handballfeldes die Truppe zusammengehalten hat.

Auch Linksaußen Tamas Sapi steht zur neuen Saison leider nicht mehr zur Verfügung. Er war in den letzten Jahren unser erfahrenster und einer der treffsichersten Spieler auf Außen, der sich auch durch eine unheimliche Ruhe vom 7 m Strich ausgezeichnet hat.

Beide müssen leider verletzungsbedingt die Handballschuhe an den Nagel hängen. Wir hoffen wir sehen Euch in den nächsten Monaten und Jahren noch oft als Fans in der Halle?!

Zudem steht auch Denis Littmann nicht mehr im Kader. Ihn hat es beruflich und privat wieder zurück in die alte Heimat verschlagen. Damit geht dem Team ein weiterer sehr erfahrener Spieler verloren, der auch im „höheren Handballeralter“ noch sehr wertvoll für die Truppe war und jederzeit gebracht werden konnte, um das junge Team mit der nötigen Erfahrung anzureichern. Zusammen mit Petra Gerber fungierte Denis zudem als Trainerteam und damit als Vorgänger von Lukas Monz  auf diesem wichtigen Posten. Auch dafür ein herzliches Dankeschön im Namen der Handballabteilung!

Dazu kommt noch der Ausfall des Langzeitverletzten Jeff Michler. Und auch Jakob Wall steht verletzungsbedingt in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung.

Bei den Neuzugängen sieht es da leider wesentlich übersichtlicher aus. Wir freuen uns Marvin Kripgans neu im Team begrüßen zu dürfen. Er wird uns auf Linksaußen verstärken. Allerdings steht uns Marvin urlaubsbedingt in den ersten Spielen leider ebenfalls nicht zur Verfügung.

Die dünne Spielerdecke bietet den Echinger-A-Jugendlichen der „Schleching Underdogs“ die Möglichkeit recht schnell im Männerteam Fuß zu fassen. Mit Laurenz Reichert möchte man den ersten Youngster mit einem Doppelspielrecht ausstatten und ihn nach und nach ins Team integrieren. Hier ist allerdings Geduld gefordert. Absolviert er doch nach der langen Coronapause erst sein erstes A-Jugendjahr. Die Hoffnung von Trainer Lukas Monz ist, dass dies nur der Anfang ist und weitere Spieler der „Underdogs“ ins Männerteam integriert werden können.

Damit steht die neue Saison ein wenig im Zeichen von „Jugend forscht“, denn mit 25 Jahren gehört man im Team bereits „zum alten Eisen“. Hier liegt für die kommende Saison Chance und Risiko zugleich.

Denn einerseits steckt sicherlich noch sehr viel Talent und Entwicklungspotenzial im Team, aber andererseits droht auch in engen Spielsituationen ein wenig die Erfahrung und die „ordnende Hand“ zu fehlen. Insofern ist es auch nicht auszuschließen, dass Trainer Lukas Monz selbst nochmal das Trikot überstreift, um seine Erfahrung auch auf dem Spielfeld einzubringen.

Im Tor kann man weiterhin auf das bewährte Gespann Niklas Jahn und Maxi Ernst bauen, die sicherlich auch in der neuen Saison ein gutes Torhüterduo bilden werden.

Auch die Position des Kreisläufers ist wie in der letzten Saison mit Konstantin Daum und Justin Pausch sehr gut besetzt.

Ein wenig eng wird es zum Saisonauftakt auf den Außenpositionen, da mit Marvin Kripgans, Jakob Wall und Jeff Michler drei Spieler ausfallen, stellt sich auf dieser Position das Team mit Chris Weilbach und Marlon Escriva (der eigentlich auch für den Rückraum eingeplant wäre) quasi von allein auf. Insofern ist man froh, hier noch Youngster Laurenz Reichert (der eigentlich auch im Rückraum zuhause ist) in der Hinterhand zu haben, um auf dieser Position für etwas Entlastung zu sorgen.

Auch wenn der Rückraum aufgrund der Abgänge ebenfalls etwas ausgedünnt ist, ist man hier zum Saisonstart mit Thomas Landsmann, Kevin Pausch, Fabian Halbig und Leon Storath gut aufgestellt.

Des Weiteren zählen Chris Albrecht, Hannes Baur und Bogdan Lepus zum Team. Jedoch stehen alle drei Spieler wegen beruflicher Verpflichtungen und Studium nur sporadisch zur Verfügung.

Natürlich waren die aufgrund von Corona eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten nicht gerade hilfreich dabei, sich optimal auf die Saison vorzubereiten. So war im Frühjahr nur eingeschränktes Training möglich. Als es dann richtig losgehen konnte, standen dann auch schon fast die Sommerferien und damit urlaubsbedingte Abwesenheiten vor der Tür. So hat man leider unter dem Strich nur ein Testspiel absolvieren können. Eine Standortbestimmung ist damit natürlich ebenso schwierig wie das Einstudieren neuer Abläufe bzw. das Einspielen des Teams.

Mit einem eintägigen Trainingslager inkl. anschließendem Teamevent hat die Vorbereitung dann am letzten Wochenende einen tollen Abschluss gefunden. Hier ist das Team nochmal ein gutes Stück enger zusammengerutscht. In dieser Woche steht dann noch ein weiteres Testspiel an, in dem man dann die Formation für den Ligastart nochmals testen möchte.

So weiß Trainer Lukas Monz kurz vor Saisonbeginn sicherlich nicht genau, wie das eigene Team im Ligavergleich einzuordnen ist, und es gilt nun die ersten Punktspiele dazu zu nutzen, die Truppe weiter einzuspielen und sich die nötige „Wettkampfhärte“ zu holen. Wichtig wäre es natürlich dabei möglichst gleich zu Punkten, um auch in Sachen Selbstvertrauen den Jungs einen Schub zu geben. Aber, und so realistisch muss man sein, auch in diesem Jahr kann und wird es in erster Linie darum gehen das „Abstiegsgespenst zu vertreiben“.

Insofern wird es wichtig sein auch in Phasen, in denen sich der Erfolg nicht unmittelbar einstellt, „locker zu bleiben“, den Spaß am Handball in den Vordergrund zu stellen und auf den Zusammenhalt im Team zu bauen. Denn mit einer Topeinstellung ist es in den vergangen Jahren immer wieder gelungen manch scheinbar übermächtigem Gegner (besonders in eigener Halle) die Punkte zu klauen.

Viel wird davon abhängen, wie schnell es gelingt, die Abgänge zu kompensieren. Die bisherigen Spieler aus der „zweiten Reihe“ sind hier gefordert, mit großem Einsatz und Leistungswillen die entstanden Lücken zu schließen und mehr Verantwortung zu übernehmen.

Aber auch die „Routiniers“ im Team (also die Spieler um die 25 J) müssen künftig (noch) mehr vorangehen um den ganz Jungen die Chance zu geben, sich entwickeln zu können.

Ein zusätzlicher „Fels in der Brandung“ war in den letzten Jahren auch immer das Echinger Publikum. In ganz Bayern gab es wohl nur wenige Handballhallen in denen in der Bezirksoberliga eine vergleichbare Stimmung herrschte!

Insofern hoffen sowohl die „Schleching Underdogs“ wie auch die Männermannschaft, dass das Echinger Publikum auch nach der langen „Handballabstinenz“ weiterhin als 8. Mann (und natürlich auch Frau) hinter unseren Teams steht!

Leider kommen wir an dieser Stelle nicht ganz um das Thema „Corona“ herum. Aktuell gelten folgende Regeln für den Besuch der Sporthalle:

  • Zutritt zur Halle nach 3G-Regel
  • In der Halle muss (leider) eine Maske getragen werden (da die Mindestabstände nicht eingehalten werden können) – wir hoffen jedoch, dass dies der Stimmung keinen Abbruch tut?!
  • Es wird wie gewohnt auch einen Hallenverkauf geben, so dass sich Zuschauer und Teams entsprechend mit Essen und Getränken versorgen können
  • Maximale Zuschauerzahl: 150 à Das Ziel sollte es damit sein, die Halle voll zu machen J