Auch in ihrem zweiten Saisonspiel konnten die Mädels nicht Punkten und unterlagen dem PSV München mit 11:16. Es war ein besonderes Spiel den gleichzeitig war es das letzte Spiel für Bastian Winkler als Trainer der weiblichen B-Jugend.

In der Anfangsphase hielten sich die Mädels sehr zurück und dies spiegelte sich ebenso im Spielstand nieder. Bereits in der siebten Spielminuten sah sich Melanie Ferdinand gezwungen die Mannschaft in einer Teamauszeit wachzurütteln. Zu diesem Zeitpunkt war man bereits 0:4 im Rückstand.
Die Mädels zeigten die erhoffte Reaktion und vor allem in der Abwehr eine ordentliche Leistung. Auch Emina (Tor) profitierte von der Abwehrarbeit und war ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft.

Die Mannschaft arbeitete sich an ein 4:6 heran doch dann kam es zu einem Bruch im Spiel. Leider verletzte sich Ronja Koch am Sprunggelenk und wird uns wohl die kommenden Wochen fehlen. Die Mannschaft brauchte etwas Zeit um sich wieder zu sortieren und der PSV nutzte die Gelegenheit um auf 4:10 zur Halbzeit davonzuziehen.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Mädels allerdings eine geschlossene Leistung und vor allem starke Moral. Die Abwehr stand in vielen Situationen felsenfest und Emina zeigte immer wieder starke Paraden. Von dem 4:11 Rückstand kurz nach Wiederanpfiff zeigte sich keine Spielerin beeindruckt. Letztendlich konnte man über die verbleibende Spielzeit nochmals auf 4 Tore verkürzen doch der PSV netzte in der 50. Spielminute zum 11:16 Endstand ein.

Kommende Woche geht es zur HSG B-One. Die HSG wird wohl die spielstärkste Mannschaft in der Liga sein, die Favoritenrolle ist hier klar vergeben. Die weibliche B-Jugend spielt allerdings noch lange nicht ihr komplettes Potential aus. Mannschaftstaktisch und vor allem im Stellungsspielt (Angriff) gibt es noch viel zu tun, damit die Spielerinnen ihre individuellen Stärken besser in das Spiel einbinden können.

Ein letztes gemeinsames Foto mit der Mannschaft als Mannschaftsverantwortlicher der wB

“Nach so langer Zeit ist es nicht leicht eine Mannschaft zu übergeben, vor allem das Gefühl etwas nicht beendet zu haben stört mich persönlich, da wir noch so viele Punkte nach der langen Corona-Pause aufzuarbeiten haben. Als aber Melli mir deutlich signalisierte, dass sie mit den Mädels arbeiten will, war für mich die Entscheidung gefallen. Charakterlich und menschlich sind die Mädels einfach Spitze. Sie angergieren sich im Verein und ein Großteil unterstützt bereits beim Kindertraining. Das Trainer/Spielerverhältnis wäre ohnehin schwierig geworden, da wir in anderen Bereichen als Trainier und Helfer zusammenarbeiten. Mit Melli und Natalie haben die Mädels starke Frauen an ihrer Seite, die ich nicht nur gut aus meinen aktiven Trainerzeiten aus der Damen BOL kenne. Dass Melli ihre Handballkarriere aufgrund einer Verletzung erst kürzlich beenden musste und somit die Bayernligasaison bei der HSG Neufahrn/Freising abbrechen musste ist natürlich unglücklich. Um so glücklicher können wir uns schätzen, dass Melli Ferdinand zusammen mit ihrer Schwester Natalie die Handballerinnen des SC Eching mit ihrer Erfahrung unterstützt.”